Jiri Jirka Zacek

 Kurzübersicht
 

Jirka Zacek wurde in Prag geboren und arbeitete dort zunächst als Schauspieler. Er ist Mitbegründer einer der ersten freien Theatergruppen in der damaligen Tschechoslowakei. Für diese Gruppe arbeitete er als Regisseur, Autor und Schauspieler. 1972 wurde er mit dem Preis für den besten Darsteller seiner Heimatstadt ausgezeichnet. Seit 1978 lebt und arbeitet er in Deutschland. Hier sowie zuvor in Prag verkörperte er auf der Bühne bisher mehr als vierzig verschiedene Rollen. Hinzu kommen zahlreiche Film- und Fernsehrollen.
 

Als Regisseur, Schauspiellehrer und Autor arbeitet er sowohl mit professionellen als auch mit Amateurschauspielern. Er leitet verschiedene freie Theatergruppen und Schauspielprojekte. So auch in Hamburg im Auftrag der dortigen Kulturbehörde, des Thalia-Theaters, des Goldbekhauses, des Spendenparlaments und der Kampnagel Fabrik.
 

Im Juni 2007 erarbeitete er sein erstes Theaterprojekt mit Langzeitarbeitslosen („Abstürzende Schmetterlinge“). Die von Gaby Harms gefilmte Dokumentation hierüber (Filmtitel „Licht an“) erhielt bei den Norddeutschen Filmfestspielen 2008 den 1. Preis. Aufgrund des großen Interesses an diesem Projekte und des damit verbundenen Erfolges schließt sich 2008 ein zweites Projekt zum selben Thema an.
 

Seit nahezu fünf Jahren arbeitet er zudem mit der Elmshorner freien Theatergruppe SPECTACULUM. Mit dieser führte er mit beachtlichem Erfolg „Aufstand der Frauen“ (nach Aristophanes), „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ (nach Ch. D. Grabbe), „Wo ist Aucassin, wo ist Nicoletta?“ (nach einer mittelalterlichen französischen Chantfable) auf. Für diese Arbeiten wurde er 2007 vom dortigen Kreispräsidenten geehrt. Anschließend inszenierte er F. Wolfs „Thomas Münzer“ für die sommerlichen Freilichttheater-Spiele der Elmshorner Dittchenbühne.
 







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